Stabsübergabe auf Berliner Bühne

VDMA-Past-Präsident Dr. Reinhold Festge empfahl seinen Nachfolger Carl Martin Welcker dem politischen Berlin als neuen Ansprechpartner. Anlass war der traditionelle Politische Abend des Hauptstadtbüros.

Annähernd 150 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Medienwelt tummelten sich in den exklusiven Römischen Höfen, um die Stabsübergabe in der VDMA-Führung zu verfolgen. Allen voran Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Er schien die halbe Führungsriege seines Hauses mitgebracht zu haben – eine klare Reverenz an Past-Präsident Dr. Festge, zu dem er in dessen dreijähriger Amtszeit ein intensives Vertrauensverhältnis entwickelt hatte. Gabriel bekannte, dass sowohl er selbst als auch Festge dem „Verein für deutliche Aussprache“ angehörten. Dennoch hätten sie produktiv zusammengearbeitet.

Auch Festge hob Gabriels Verlässlichkeit hervor und bedankte sich namentlich sowohl bei seinem Ministerium als auch beim Auswärtigen Amt für die Unterstützung, die der Maschinenbau durch beide Häuser erfahren hatte. Sein besonderes Anliegen war es aber, Bundeswirtschaftsminister Gabriel den neuen VDMA-Präsidenten Carl Martin Welcker als künftigen Ansprechpartner des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus zu empfehlen.

Welcker gab wiederum in seiner programmatischen Rede einen Einblick, wonach er die Arbeit seiner vierjährigen Präsidentschaft ausrichten wird. Dazu gehören vor allem eine „saubere Ordnungspolitik“ und „mehr Vertrauen in die Kräfte des Marktes“.

Minister Gabriel antwortete in seiner Replik, dass er neben der Ordnungspolitik auch eine Industriepolitik für notwendig halte. Den Maschinenbau lobte der Minister insbesondere für seine „guten, qualifizierten und gutbezahlten Arbeitsplätze“.