VDMA-Infotag Standdesign im Widerstreit: Digitalisierung vs. Emotionalität

VDMA

Die persönliche Kommunikation rückt bei Messen immer weiter in den Vordergrund, was sich im Standbau widerspiegelt. Exponate werden durch zumeist digitale Modelle ersetzt. Dennoch will der Besucher "was zu sehen und anfassen haben".

Bei der Gestaltung von Messestände ist ein Wandel zu beobachten. Produkte rücken in den Hintergrund, es verbleiben einzelne „Leuchttürme“ – herausragende Exponate, die das Interesse von Besuchern wecken sollen und dazu oft auch mit Bewegung und Geräuschen auf sich Aufmerksam machen. Baulich gewinnt die Inszenierung der Marke an Bedeutung und die Besprechungsmöglichkeiten werden ausgebaut, die Bewirtung der Gäste nimmt zunehmend Raum ein. Der persönliche Kontakt in einem angenehmen Umfeld rückt in den Mittelpunkt.
Parallel gewinnt die Digitalisierung an Bedeutung – animierte digitale Modelle ersetzen Exponate. Sie bieten dem Standpersonal auch neue Möglichkeiten, auf die Besucher einzugehen.
Im Rahmen des Infotages werden unterschiedliche Ansätze für Messeauftritte vorgestellt. Es wird darauf eingegangen, auf welche Zielgruppen diese ausgerichtet wurden und welche Erfahrungen die Unternehmen damit gemacht haben. Letztlich muss der Messestand zu den Erwartungen des Kunden im Hinblick auf den Aussteller passen. Es wird auch die Sicht eines Messeveranstalters auf die Entwicklung beleuchtet und ein Ausblick auf zukünftige Trends im Messebau geboten.


Beigefügt das Programm zum Download. Weitere Informationen: annemie.seidemann@vdma.org

Downloads