OE-A: Gedruckte Elektronik-Branche wächst weiter

04.03.2015 | id:7194330

Die Branche der organischen und gedruckten Elektronik blickt optimistisch auf das Jahr 2015: Ein Umsatzplus von elf Prozent erwartet die OE-A (Organic and Printed Electronics Association), eine Arbeitsgemeinschaft im VDMA, im Jahr 2015 für die Branche. Damit stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum, wie aus der dritten OE-A Geschäftsklimaumfrage hervorgeht. Der Wert liegt damit zwar etwas unter den Prognosen der Oktober-Umfrage, in der die Umfrage-Teilnehmer noch von einem Umsatzplus von 19 Prozent für dieses Jahr ausgegangen waren. Aber: „Es ist nachvollziehbar, dass die Unternehmen zu Beginn des Jahres eher vorsichtige Angaben machen“, sagt Dr. Stephan Kirchmeyer, Vorsitzender der OE-A. Er hat die Geschäftsklimaumfrage am Mittwoch auf der LOPEC in München vorgestellt. „Ein Umsatzplus von elf Prozent ist für die Branche immer noch eine phantastisches Zeichen“, betonte er, zumal es für alle Bereiche vom Materialhersteller bis zum End-Anwender und für alle Regionen – Europa, Asien und Amerika – gelte. Zudem sind sich die Befragten im Wesentlichen einig: 88 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gehen davon aus, dass die Branche der gedruckten Elektronik weiter wachsen wird.

Die positiven Umsatzaussichten für das Jahr 2015 spiegeln sich auch in anderen Aussagen wider. Es wird weiter in die Produktion investiert. Gut ein Drittel der Unternehmen will die Investitionen sogar erhöhen. Auch die Chancen für Arbeitnehmer in der Branche sind gut.

32 Prozent der Unternehmen wollen im kommenden halben Jahr weitere Mitarbeiter einstellen. Besonders stark wollen die Umfrage-Teilnehmer weitere Kapazitäten in Forschung und Entwicklung aufbauen. Auch ein erster Blick der OE-A Geschäftsklimaumfrage ins Jahr 2016 gibt Anlass zu Optimismus. Hier stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum.

Dünn, leicht und flexibel sind die Eigenschaften, die organische und gedruckte Elektronik auszeichnen. Diese Vorzüge ermöglichen Anwendungen in zahlreichen Bereichen. Hauptzielgruppen sind dabei insbesondere Medizin und Pharma, Energie, Unterhaltungselektronik, Automobil und Verpackung.

Haben Sie noch Fragen? Dr. Klaus Hecker, OE-A Geschäftsführer, Tel. +49 69 6603 1336, E-Mail: klaus.hecker@oe-a.org, beantwortet sie gerne.


Über die OE-A:
Die OE-A (Organic and Printed Electronics Association) ist der führende internationale Industrieverband für organische und gedruckte Elektronik. Sie repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette dieser Industrie. Mitglieder sind international führende Firmen und Einrichtungen von Forschungs- und Entwicklungs-Instituten, Maschinenbauern und Materialherstellern über Produzenten bis hin zu Endanwendern. Mehr als 220 Firmen aus Europa, Nord-Amerika, Asien und Australien arbeiten in der OE-A zusammen, um den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Infrastruktur für die Produktion von organischer Elektronik weiter zu fördern. Die OE-A schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Anwendung.

Die OE-A wurde 2004 als Arbeitsgruppe im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gegründet. Der VDMA ist mit mehr als 3100 Firmenmitgliedern aus der Investitionsgüterindustrie der größte Branchenverband Europas.

Die OE-A veranstaltet gemeinsam mit der Messe München International die LOPEC, die führende internationale Fachmesse und Konferenz für gedruckte Elektronik. Sie richtet sich an Anwender, Ingenieure, Wissenschaftler, Hersteller und Investoren. Die LOPEC 2016 findet vom 5. bis 7. April 2016 in der Messe München statt.
www.oe-a.org
, www.lopec.com

Bildquelle : Hybrid System, Holst Centre

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