Maschinenbau: Arbeitgeber für viele Spezialisten

25.05.2016 | id:3355115

Seit ca. vier Jahren erhebt die Bundesagentur für Arbeit ihre Beschäftigtendaten auf der Grundlage einer neuen Berufsklassifikation. Diese unterscheidet nicht nur nach der Berufsfachlichkeit, also beispielsweise zwischen Elektroberufen und medizinischen Gesundheitsberufen. Eine zweite Dimension, das „Anforderungsniveau“, ermöglicht, die Tätigkeiten innerhalb einer berufsfachlichen Dimension nach dem Grad der Komplexität zu differenzieren:

  • Helfer- und Anlerntätigkeiten
  • Fachlich ausgerichtete Tätigkeiten
  • Komplexe Spezialistentätigkeiten
  • Hoch komplexe (Experten-)Tätigkeiten.

Diesen vier Anforderungsniveaus entsprechen zum Beispiel (und unter anderem) die folgenden Berufe aus dem Maschinenbau: Maschinenbauhelfer, Industriemechaniker, Maschinenbautechniker und Maschinenbauingenieur.

Eine Auswertung der Beschäftigtendaten nach Berufen und nach dem Wirtschaftszweig zeigt, wo die Beschäftigtenstruktur der Branche deutlich von der gesamtwirtschaftlichen abweicht. Zum einen gilt das für Helferberufe, welche im Maschinen- und Anlagenbau nur noch geringe Bedeutung haben. Ihr Anteil an den Beschäftigten liegt bei 8 %. Im Durchschnitt der Wirtschaft insgesamt sind es 15 %.

Einen überdurchschnittlichen Anteil verzeichnen dagegen die Spezialisten. Hierzu zählen viele Tätigkeiten in der Konstruktion und Arbeitsplanung, aber auch Meister oder Kundendiensttechniker. Der Anteil dieser Spezialisten im Maschinen- und Anlagenbau beträgt nahezu ein Fünftel der Beschäftigten (Gesamtwirtschaft  13 %).

Weitere Informationen dazu erhalten Sie in dem Datenblatt „Fachkräfte-Spezialisten-Experten“, welches Sie auf dieser Seite herunterladen können.

Bildquelle : MTU

Krebs, Susanne
Krebs, Susanne
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