VDMA-Hochschulpreis: 24 Fachbereiche und Fakultäten wollen „Bestes Maschinenhaus 2017“ werden

26.10.2016 | id:15348212

Frankfurt am Main, 26. Oktober 2016 – 24 Fachbereiche und Fakultäten des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und eng verwandter Disziplinen haben sich um den Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2017“ beworben. Darunter sind sechs Bewerbungen von Universitäten, 16 von Fachhochschulen sowie zwei von Dualen Hochschulen. Der Preis des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) prämiert Ideen und Konzepte für eine exzellente Hochschullehre und ist mit 150.000 Euro dotiert.

„Wir sind begeistert von der Rekordzahl an Bewerbungen um unseren dritten Hochschulpreis! Die ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten und Fachbereiche zeigen eindrucksvoll, dass ihnen eine gute Lehre wichtig ist“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer. Die hohe Beteiligung zeigt aber auch, dass es einen Bedarf nach Förderungen und Anreizen für die Hochschullehre gibt. „Die Lehre an den Hochschulen muss endlich mehr Wertschätzung erfahren! Dazu gehört beispielsweise das Schaffen von Freiräumen für Lehrinnovationen, eine Stärkung der Lehrkompetenz als Berufungskriterium oder mehr Förderungen für neue Lehrformate“, betont Rauen.

Als nächsten Schritt wählt eine hochkarätig besetzte Jury mit 21 Persönlichkeiten aus der Industrie, den Hochschulen, Verbänden und Initiativen sowie der Politik nun drei Konzepte für die Finalrunde aus. Diese Fakultäten und Fachbereiche dürfen erweiterte Bewerbungsunterlagen einreichen und ihre Konzepte der Jury persönlich vorstellen. Am 9. Mai 2017 findet in Berlin dann die feierliche Preisverleihung statt. Alle drei Finalisten werden gewürdigt und erhalten Preisgelder in Höhe von 100.000, 35.000 und 15.000 Euro. Der Sieger darf sich „Bestes Maschinenhaus 2017“ nennen.

Der VDMA-Hochschulpreis ist Teil der Initiative „Maschinenhaus – Campus für Ingenieurinnen und Ingenieure“. Im „Maschinenhaus“ berät und unterstützt der VDMA seit 2011 die Hochschulen bei der Verbesserung ihrer Lehre und der Erreichung von mehr Studienerfolg. Damit soll auch den Abbruchquoten von bis zu 40 Prozent entgegengewirkt werden. Rauen erklärt die Intention des Engagements: „Wir haben die besten Maschinenbauprodukte der Welt. Diese Position muss auch Anspruch für die ingenieurwissenschaftliche Lehre an unseren Hochschulen sein. Hoher Studienerfolg ist dafür eine wichtige Voraussetzung und hohe Abbruchquoten keinesfalls ein Qualitätsmerkmal, sondern eine Verschwendung von Ressourcen und eine Enttäuschung von individuellen Lebensplanungen“. Mehr Informationen zum „Maschinenhaus“ sowie eine Auflistung der 24 Bewerber und 21 Jurymitglieder finden Sie unter www.vdma.org/hochschulpreis.

Haben Sie noch Fragen? Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Telefon 069 6603-1331, E-Mail: hartmut.rauen@vdma.org, beantwortet sie gern.

 

Weber, Thilo
Weber, Thilo
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