VDMA äußert sich zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

27.07.2016 | id:14369071

Deutschland ist einer der internationalen Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Der Entwurf der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung bleibt an einigen Stellen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Er addressiert jedoch eine Reihe für den Maschinen- und Anlagenbau wichtiger Themen.

Deutschland ist einer der internationalen Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Der VDMA fordert in seiner Stellungnahme unter anderem ein unternehmerfreundliches Klima und stabile Rahmenbedingungen für Investitionen, um Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand dauerhaft zu sichern. Ziele wie die Energiewende, die nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser oder die Bekämpfung des Klimawandels sind ohne entsprechende Technologien nicht erreichbar. Entsprechende konkrete Ausführungen fehlen vor allem in Bezug auf die Verfügbarkeit und Bewirtschaftung von Wasser.

Aus Sicht des Verbandes fehlen im Zeitalter von Industrie 4.0 im Bildungskapitel Ideen zur Digitalisierung. Denn Digitalisierung durchdringt alle Gesellschaftsbereiche und erfordert von Menschen neue Kompetenzen. Betroffen sind nicht nur Lehrer, sondern auch Beschäftigte in der Investitionsgüterindustrie.

Mitte Juni hat die Bundesregierung ihren Entwurf zur Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt und alle Akteure zur Kommentierung eingeladen. Sie passt damit ihre Strategie an die globale Agenda 2030 und damit verbunden an die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals – SGDs genannt) an.

Bildquelle : fottoo--Fotolia

Denz, Naemi
Denz, Naemi
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