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VDMA: Agenda 2010 hat Modernisierungsschub ausgelöst

08.03.2013 | id:1162791

Die Agenda 2010 hat Deutschland voran gebracht. Politik und Gewerkschaften sind allerdings dabei, die Erfolge leichtfertig zu verspielen, warnt VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse:

„Die Agenda 2010 hat vor zehn Jahren einen Modernisierungsschub ausgelöst, von dem Deutschland bis heute profitiert. Das gilt vor allem für den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten bewegt sich auf Rekordniveau. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit nach europäischen Maßstäben relativ niedrig. Und Arbeit ist immer noch das beste Mittel, um Armut zu bekämpfen.  

Aus Sicht des VDMA beruhen diese Erfolge vor allem auf zwei Effekten: den Hartz-Reformen, die zu einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes geführt haben, und einer gewissen Zurückhaltung bei den Lohnsteigerungen, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft verbesserte. Die anhaltende Diskussion um die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes sowie gesetzlicher Einschränkungen bei der Zeitarbeit und Werkverträgen, die von Teilen der Politik und der Gewerkschaften forciert wird, stellen diese Erfolge in Frage. Wer die Hartz-Reformen ganz oder teilweise zurücknimmt, riskiert Abstieg und Arbeitslosigkeit."

Kontakt:
Andreas Rade
VDMA Hauptstadtbüro
Tel.: 030 306946-16
andreas.rade@vdma.org

 

Bildquelle: M.V. Fotodesign; Fotolia

Wuchold, Holger
Wuchold, Holger
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