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Frauenquote – Kritik der Wirtschaft zeigt erste Erfolge
07.03.2013 |
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Der Vorschlag der EU-Kommission für eine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten stößt bei der Bundesregierung auf Ablehnung. Das Kabinett hat die ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Brüssel verpflichtet, ab sofort für diese ablehnende Haltung einzutreten. Die Spitzenverbände der Wirtschaft hatten Ende Februar unter Mitwirkung des VDMA in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesregierung nochmals ihre Bedenken im Hinblick auf eine starre Quote zum Ausdruck gebracht. Die geplante EU-Richtlinie ist nicht nur unionsrechtlich unzulässig, sondern sie täuscht lediglich eine politische Lösung vor. Gesetzliche Quoten – sei es auf nationaler oder europäischer Ebene – sind in der Wirtschaft jedoch sachfremd. Entsprechende Regelungen können die Erfordernisse der Wirtschaft nur unzureichend berücksichtigen. Sie sind blind für die Gegebenheiten und Strukturen der jeweiligen Branchen. Die Lösung ist im Interesse aller Beteiligten deshalb in einer gezielten und nachhaltigen Frauenförderung zu sehen. Dabei darf sich die Förderung nicht allein auf Führungspositionen beschränken, sondern muss alle Bereiche des Wirtschaftslebens erfassen. Aber gerade solche Maßnahmen blendet der Entwurf völlig aus. Kontakt: Fabian Seus
Bildquelle: 532890_original_R_K_B_by_Cornelia Menichelli_pixelio.de Seus, Fabian Diese Artikel könnten sie ebenfalls interessierenArgumentierBAR Frauenförderung statt QuoteDer geringe Frauenanteil in Führungspositionen hat europaweit eine breite Diskussion um Frauenquoten ausgelöst. Dem Maschinen- und Anlagenbau wird das nicht gerecht, da er bereits aktiv die Ursachen angeht, statt nur die Symptome zu behandeln. 0 Kommentare | Zurück Ähnliche Artikel Betriebsklauseln sind im Tarifvertrag unabdingbar 14.03.2013 Betriebsklauseln sind im Tarifvertrag unabdingbar VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse hat sich entschieden gegen die Forderung der IG Metall ausgesprochen, der nächste Tarifvertrag in der Metall- und Elektroindustrie dürfte keine betriebsspezifischen Klauseln mehr enthalten. „Wer den Unternehmen trotz ihrer sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Situation keinen Spielraum bei der Umsetzung des Tarifvertrags gibt, gefährdet den Flächentarifvertrag“, sagte Hesse. Frauenquote – VDMA unterstützt ablehnende Haltung 28.02.2013 Frauenquote – VDMA unterstützt ablehnende Haltung In einem gemeinsamen Schreiben appellieren BDI, BDA und DIHK an die Bundesregierung, sich für eine Ablehnung des Richtlinienvorschlags der EU-Kommission zur Einführung einer verbindlichen Geschlechterquote in Aufsichtsräten stark zu machen. Polen – Stabiler Investitionsstandort vor der Haustür 17.05.2013 Polen – Stabiler Investitionsstandort vor der Haustür Bei der Standortanalyse für eine geplante Investition ist Polen nicht automatisch erste Wahl. Solide BIP-Wachstumsraten, die räumliche Nähe und ein überschaubares finanzielles Engagement sprechen jedoch für Polen. Akute Schwachstellen in Industrieanlagen bedrohen deutsche Infrastruktur 16.05.2013 Akute Schwachstellen in Industrieanlagen bedrohen deutsche Infrastruktur Techniker der Computerzeitschrift c't haben hunderte angreifbare Systeme identifiziert, vom Kraftwerk bis zum Stadion ist alles dabei. Es könnte jeden treffen. VDMA begrüßt EuGH-Entscheidung zum Gemeinschaftspatent 07.05.2013 VDMA begrüßt EuGH-Entscheidung zum Gemeinschaftspatent Mit der am 16.04.2013 veröffentlichten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sind die Klagen von Italien und Spanien gegen die "verstärkte Zusammenarbeit" der übrigen 25 EU-Mitglieder beim Gemeinschaftspatent gescheitert (AZ: C-146/13 und C-147/13). Italien und Spanien lehnen die Vereinbarungen im Wesentlichen wegen des Sprachregimes ab: Es sieht vor, dass ein Patentantrag nur noch auf Deutsch, Englisch oder Französisch eingereicht wird. Italien hat jedoch inzwischen das Patentgerichtsabkommen unterzeichnet. | |
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