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Tarifrunde 2013: IG Metall-Vorstand fordert 5,5 %
05.03.2013 |
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Im Hinblick auf die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie will der Vorstand der IG Metall eine Entgelterhöhung von 5,5 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten für die 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche durchsetzen. Dies wurde am Montag in Frankfurt am Main beschlossen. Der Beschluss gilt zunächst als Empfehlung an die einzelnen Bezirke der Gewerkschaft. Die regionalen Tarifkommissionen der IG Metall werden in den nächsten Tagen hierüber beraten. Vermutlich wird es sich bei der bevorstehenden Tarifauseinandersetzung um eine reine Entgeltrunde handeln. Themen wie die Ausweitung der Mitbestimmung, die Nutzung von Zeitarbeit und der Einsatz von Werkverträgen stehen wohl in diesem Jahr nicht zur Debatte. Der VDMA verweist in diesem Zusammenhang auf die ausgeprägte Heterogenität im Maschinen- und Anlagenbau. Die aktuelle und prognostizierte Wirtschaftslage der einzelnen Fachbereiche ist extrem unterschiedlich und auch innerhalb der Fachbereiche ist die Situation der Unternehmen sehr uneinheitlich. Daher ist es aus Sicht des Maschinen- und Anlagenbaus absolut erforderlich, dass sich die Tarifparteien um weitere flexible Lösungen bemühen, die den betroffenen Unternehmen ausreichend Luft zum Atmen und auch Spielraum für neue notwendige Investitionen lassen. Über den weiteren Verlauf der Tarifrunde werden wir Sie regelmäßig informieren. Dr. Ralph Wiechers Fabian Seus Bildquelle: 583154_original_R_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de Seus, Fabian 0 Kommentare | Zurück Ähnliche Artikel Frauenquote: Bundestag lehnt Einführung vorerst ab 19.04.2013 Frauenquote: Bundestag lehnt Einführung vorerst ab Der Bundestag hat am 18.04.2013 mit einer Mehrheit aus Stimmen von Union und FDP die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote auf Grundlage eines von der SPD ins Leben gerufenen Gesetzentwurfs abgelehnt. Arbeitsmarkt: Rückschritt durch Regulierung 16.04.2013 Arbeitsmarkt: Rückschritt durch Regulierung Die Ankündigungen der SPD, im Falle eines Wahlsieges den Arbeitsmarkt deutlich stärker zu regulieren, bedeuten aus Sicht des VDMA einen gefährlichen Rückschritt und schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland, den Unternehmen sowie den Beschäftigten. Dringend benötigte Fortschritte lassen die Beschlüsse auf dem Sonderparteitag am 13./14.04.2013 nicht erkennen. Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte der Zeitarbeiter 15.03.2013 Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte der Zeitarbeiter Nachdem das Bundesarbeitsgericht (BAG) bereits im letzten Jahr klargestellt hatte, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit (CGZP) seit ihrer Gründung 2002 nicht tariffähig war und alle mit ihr abgeschlossenen Tarifverträge als nichtig anzusehen sind, hat das BAG die Rechte der Zeitarbeiter weiter gestärkt: VDMA: Werkverträge nicht kaputt regulieren 14.03.2013 VDMA: Werkverträge nicht kaputt regulieren Anlässlich einer Expertenanhörung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat sich der VDMA entschieden dagegen gewandt, Werkverträge gesetzlich einzuschränken. „Die Gesetzeslage ist glasklar: Wer Werkverträge missbraucht, muss schon heute mit empfindlichen Sanktionen rechnen“, sagte VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse. Eine weitere Regulierung sei überflüssig. VDMA: Ausländische Facharbeiter sind höchst willkommen 28.02.2013 VDMA: Ausländische Facharbeiter sind höchst willkommen Der VDMA begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss, auch Facharbeitern aus Ländern außerhalb der EU die Zuwanderung nach Deutschland zu erleichtern. „Denn, ob Deutschland seinen wachsenden Fachkräftebedarf sichern kann, wird langfristig auch über unsere Wettbewerbsfähigkeit entscheiden“, sagte VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse. | |
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