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VDMA macht sich für TTIP-Abkommen stark

17.11.2015 | id:10791541

„TTIP ist die einmalige Chance für die EU und die USA, gemeinsame Standards für morgen zu setzen. Wir erleben einen zunehmenden Wettbewerb, vor allem aus dem asiatischen Raum. TTIP wird dadurch immer wichtiger“. Das machte Herr Ackermann im Rahmen des TTIP-Bürgerdialogs am 16. November in Ingelheim deutlich. „Wenn TTIP nicht zustande käme, wäre das eine vertane Chance“, so Ackermann.

TTIP-Kritiker hingegen bemängelten in den Diskussionen vor allem die Transparenz der Verhandlungen. Sie befürchteten auch, dass es durch das Abkommen zu einer Absenkung von Standards komme, vor allem im Umwelt- und Arbeitnehmerbereich.

Ackermann zeigte die Vorteile des geplanten Abkommens für den Maschinenbau auf und verwies dabei auf Mehrkosten, die Unternehmen heutzutage aufgrund unterschiedlicher Standards entstehen. Umfragen im Verband hätten ergeben, dass sich die Mehrkosten auf 5 bis 20 Prozent belaufen. Eine Angleichung von Standards würde aber nur da funktionieren, wo das Sicherheitsniveau beider Seiten gleich hoch sei, stellte Ackermann klar.

Auf der Podiumsdiskussion und im Themenraum „Handel, Investition, Wettbewerb“ diskutierte Ackermann mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz, der CDU, dem Bündnis TTIP Unfairhandelbar und Unternehmensgrün-Bundesverband der grünen Wirtschaft.
 

Kontakt
Jessica Göres
VDMA Außenwirtschaft
Telefon +49 69 6603-1132
Jessica.Goeres@vdma.org

 

Bildquelle : mowitsch--Fotolia

Göres, Jessica
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