Auftragseingang im Maschinenbau September 2015 – Externe Belastungen hinterlassen Spuren

02.11.2015 | id:10523276

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kämpft weiter mit den Widrigkeiten des Weltmarktes. Die Unternehmen verzeichneten im September insgesamt ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Inlandsgeschäft stieg um 1 Prozent, das Auslandsgeschäft hingegen lag 18 Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Frankfurt mit.

Im aussagekräftigeren Drei-Monats-Vergleich verbuchten die Maschinenbauer zwischen Juli und September unterm Strich ein Minus von 1 Prozent. Einem Plus von 8 Prozent der inländischen Aufträge stand ein Minus von 6 Prozent aus dem Ausland gegenüber.

„Im Verlauf des Jahres hat sich das Geschäft im Maschinen- und Anlagenbau wieder eingetrübt. Ursächlich dafür sind Turbulenzen insbesondere in China, die auf andere wichtige Märkte ausstrahlen. Bislang ist es den Unternehmen jedoch gelungen, die dortigen Rückgänge durch Zuwächse in den klassischen Industrieländern zu kompensieren. Die ersten neun Monate des Auftragseingangs schließen damit leicht unter Vorjahr (minus 1 Prozent)“, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das September-Ergebnis.

Haben Sie noch Fragen? Olaf Wortmann, VDMA Volkswirtschaft und Statistik, Telefon 069 6603 1373, beantwortet sie gerne.

Ein Video mit O-Tönen von Herrn Wiechers finden Sie ab 10 Uhr auf der Homepage des VDMA unter www.vdma.org

Bildquelle : MAHLE

Paul, Holger
Paul, Holger
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Grafik September 2015

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